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    <title>The Juhu! Awoowoo! Blog - Books</title>
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    <description>Bits and pieces of Marcus' and Dawn's lives</description>
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    <pubDate>Tue, 18 Sep 2007 10:40:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: The Juhu! Awoowoo! Blog - Books - Bits and pieces of Marcus' and Dawn's lives</title>
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    <title>George Orwell - Animal Farm</title>
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            <category>Books</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Marcus)</author>
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    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/Books/orwell-animalfarm.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/blog/uploads/Books/orwell-animalfarm.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=415,width=276,top=312,left=509.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:167 --&gt;&lt;img width=&quot;72&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/Books/orwell-animalfarm.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;Animal Farm gehört sicher zu den Büchern, die in vielen Listen als Klassiker auftauchen. Das mag besonders an dem Umstand liegen, dass es zu einem kritischen Zeitpunkt herauskam - gegen Ende des Krieges, als sich die Westmächte mit Stalin an einen Tisch setzten, um ein bisschen über die Aufteilung der Welt bei Kaffee und Kuchen zu plaudern und die UdSSR als unverzichtbarer Verbündeter galten, den man nicht zu kritisieren hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animal Farm verläuft strikt analog zu irdischen Geschehnissen, leider. Ja! Ich bewundere den Leser, der sich, vollkommen uneingenommen an dieses Werk machen kann, ohne das Hintergrundwissen. Dann ist Animal Farm eine gut geschriebene, auf den Punkt gebrachte, Fabel über Gier nach Macht und Reichtum, über Propaganda und ihre Folgen, über das Wesen der Untertanen, usw..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir dagegen drängt sich ständig der Vergleich auf: Snowball ist Trotzki, Napoleon ist Stalin, die anderen Farmen symbolisieren die Nazis, bzw. den Westen (UK, USA). Von der Vertreibung Trotzkis bis hin zur mörderischen Hybris Stalins und der &quot;abschließenden&quot; Potsdamer Konferenz (es könnte auch die von Jalta gemeint sein) sind viele nennenswerten Daten enthalten. Dieses ständige Vergleichen stimmt mich ein bisschen unzufrieden, auch wenn Orwell die historische Vorlage gut umsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man sich im Westen mit solch einer Freude über das Buch hergemacht hat, verwundert mich ein bisschen. Es ist dezidiert anti-stalinistisch, ja, aber kein bisschen anti-kommunistisch - im Gegenteil, Trotzkis Pendant Snowball erscheint dem Leser wie ein Held, der die Tiere aus ihrer Unmündigkeit befreien möchte und bemüht ist, jedem Tier eine Stimme zu geben. Es wird Orwell gegrämt haben, dass diese, den Sozialismus bejahende, Seite der Fabel so unter den Teppich gekehrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achja, Klassiker, ja, nein? Doch, doch, Klassiker! Kurz, auf den Punkt gebracht, sprachlich wertvoll. Wer die Zeigefinger-Mentalität Orwells, die auch in 1984 omnipräsent ist, nicht mag, der wird wohl kein Freund der Fabel werden. Aber, was soll&#039;s: some authors are more equal than others. &lt;img src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Tue, 18 Sep 2007 12:40:00 +0200</pubDate>
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    <title>Maarten 't Hart - Das Wüten der ganzen Welt</title>
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            <category>Books</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Marcus)</author>
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    Hier einmal ein &quot;Restfetzen&quot; eines zu Beginn dieses Jahres angefangenen Artikels (der eigentlich ein Folgeartikel zu meinem Eintrag über das erste LotR-Buch sein sollte) - ein bisschen überarbeitet und ausgebaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/Books/t-hart---das-wueten-der-ga.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&quot;71&quot; height=&quot;110&quot; border=&quot;0&quot; hspace=&quot;5&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/Books/t-hart---das-wueten-der-ga.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;Da &lt;a href=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/exit.php?url_id=1704&amp;amp;entry_id=198&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/index.php?/archives/197-Lord-of-the-Rings-13-done.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;zum Artikel über &quot;The Fellowship of the Ring&quot;&quot;&gt;sprach&lt;/a&gt; ich doch gerade über Zähe Bücherbissen, die am Lesegaumen hängen bleiben. Nun, dieser hier erwies sich in diesem Bezug als süffiger Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Seiten las ich nachmittags, den Rest in der Nacht, buchstäblich! Von 0:00 bis 6:00 las ich fast 400 Seiten, durstig und gespannt. Es war so, als sei ein Knoten geplatzt, der sich mit &quot;The Fellowship of the Ring&quot; aufgebaut hatte. Plötzlich war sie wieder da, die Lesewut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maarten &#039;t Hart ist ein guter Autor. Er weiß, wie er die losen Episoden aus den Erinnerungen des Ich-Erzählers immer wieder mit Spoilern und Rätseln verknüpfen kann. Es kommt zu einem Lianeneffekt. Ich schwinge von vorn nach hinten durchs Buch, möchte nicht ablegen, möchte am Ende sein, wo sich alles klärt - oder ich doch wieder am Anfang stehe?&lt;br /&gt;
Eigentlich ist es gar nicht so sehr der Plot, der das Buch spannend macht. Die Rätselfrage um Alexanders Herkunft hatte ich schnell gelöst, genauer genommen drängt &#039;t Hart sie einem durch sein Indizienspiel auch auf. Aber das ist ok, viel liebreizender ist dieses Geflecht von unterschiedlichen Persönlichkeiten, dieses Netzwerk, das durch das Buch hindurch immer dichter wird. Angefangen von konservativ-christlichen Fischern über pietistische, geizige Lumpenhändler, pädophile Dorfpolizisten und Jungen, die gern Frauenkleider anprobieren, bis hin zu aufgetakelten Uni-Assistentinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;t Hart liebt die Betrachtung von Menschen - aus einer menschlichen Sichtweise. Sein zurückgezogener, eigenbrödlerischer Protagonist Alexander, der sicher auch Ähnlichkeit mit dem Autor selbst hat, hilft ihm bei dieser Betrachtung. Nie ganz objektiv, aber immer fein beobachtend und Eigenheiten hervorhebend. Das macht diesen Roman - und auch einige seiner weiteren Romane (Anm. 09/07: mittlerweile habe ich drei weitere gelesen) - mitunter so lesenswert. 
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    <pubDate>Fri, 14 Sep 2007 10:35:00 +0200</pubDate>
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    <title>Lord of the Rings 3/3</title>
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            <category>Books</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Marcus)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/lotrbook3.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;The Return Of The King&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Ich &lt;a href=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/exit.php?url_id=1726&amp;amp;entry_id=257&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/index.php?/archives/239-Lord-of-the-Rings-23.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;zum Blog-Artikel über das zweite LotR-Buch&quot;&gt;freute mich&lt;/a&gt; darauf, so war&#039;s. Tatsächlich habe ich dieses Buch Mitte Juni innerhalb von drei, vier Tagen gelesen - und gefallen hat&#039;s mir auch. Ein großartiger Schlachtenerzähler war Tolkien wohl nicht und irgendwie konnte ich dieses Gefühl nie ganz los werden, dass ganz Mittelerde so trostlos und unecht ist, andere haben mich dafür schon reichlich gescholten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend für mich war der letzte Teil gegen Ende des letzten Buches, in dem die vier Hobbits in die Shire zurückkehren und dort für Recht und Ordnung sorgen. Da wird deutlich, dass diese Charaktere eine Entwicklung durchgemacht haben - von unbeschwert und naiv zu ernsthaft und verantwortungsbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich jetzt ein Fan? Ich denke nicht. Die Bücher haben mir Freude bereit, auch wenn ich das anfangs nicht gedacht hätte. Vielleicht werde ich sie irgendwann noch einmal lesen - dann einen leichteren Einstieg haben - und vielleicht werden sie mir danach noch besser gefallen. Wer weiß? Bis dahin halte ich mich jedenfalls fern von allzu toller Lobhudelei. 
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    <pubDate>Fri, 07 Sep 2007 20:40:00 +0200</pubDate>
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    <title>Jörg Kastner - Die Farbe Blau</title>
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    <author>nospam@example.com (Marcus)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/Books/diefarbeblau.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/blog/uploads/Books/diefarbeblau.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=515,width=515,top=134,left=262,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:164 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/Books/diefarbeblau.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Farbe Blau&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Das Lesefieber hat mich gepackt. Das ist deshalb eine erstaunliche Tatsache, als dass ich mir erst jetzt darüber im Klaren bin. Mitte Juni war es, dass ich anfing, Bücher in mich aufzusaugen. Selbst vor populären Bestsellern machte ich keinen Halt. Wie dieses Buch beweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es ein Bestseller war; lediglich die Tatsache, dass es sich im Bücherregal meiner Mutter befand, ließ es mich annehmen. Wahrscheinlich hätte ich gar nicht zugegriffen, wenn der Name des Autors mich nicht neugierig gemacht hätte. Was der - zumindest phonetisch - Verwandte da wohl geschrieben hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kastner ist ein gründlicher Autor - &quot;gründlich&quot; bezieht sich hier auf seine Recherchen. Das Szenario seines Romans ist spannend gewählt: die Hauptstadt der Handelsmacht der Niederlande im siebzehnten Jahrhundert, selbst sein aus heutiger Sicht wohl berühmtester Bewohner - Rembrandt - findet sich in der Geschichte wieder. Kastner rekonstruiert die Atmosphäre der Stadt und die Umstände ihrer Bewohner überzeugend, einige Details zu seinen Recherchen verrät er im Nachwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Geschichte ist brillant, lässt mich gleich zu Anfang in dieser Welt aus Handel, Intrigen und (reformiertem) Christentum versinken. Der junge Maler Cornelis erzählt aus der Ich-Perspektive (es handelt sich um seine Memoiren) über die seltsamen und grauenhaften Morde, bei denen immer ein gewisses Bild zugegen war und für das er sich zu interessieren begann - bis er schließlich in einen Strudel von Intrigen gerät, die mich als Leser verwirren und gebannt auf die Auflösung warten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber! Ach! Die erfolgt schon nach zwei Dritteln des Buches. Und zwar so schnell und abrupt, dass es mich kopfschüttelnd zurücklässt. Selbst die kleinsten Geheimnisse werden allzu hastig zu einem Ganzen gewoben. Warum verspielt Kastner die ganze, mühsam aufgebaute und genährte Spannung mit einem Male? Das restliche Drittel des Buches gleicht einer Schnitzeljagd, bei welcher der Ausgang und der Weg längst feststehen. Nichts mehr da, keine Spannung, keine Rätsel, kein Hauch Mystik. Selbst das Rätsel um das &quot;Todesbild&quot; und der sonderbaren Farbe Blau wird mir viel zu plump erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünschte, Kastner hätte dieses wichtige Ende seines Buches überzeugender und nicht so abrupt mit langatmigem Folgeteil gestaltet. Ja, ich würde fast empfehlen, das Buch an der Stelle beiseite zu legen, an der Cornelis das alte Atelier seines ehemaligen Auftraggebers aufsucht. Bis dahin ist es ein packender Thriller mit authentischem Szenario. Schade, wirklich schade, dass es so enttäuschend schließt. 
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    <pubDate>Tue, 04 Sep 2007 20:55:26 +0200</pubDate>
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    <title>Lord of the Rings 2/3</title>
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            <category>Books</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Marcus)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:107 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/lotrbook2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;The Two Towers&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Hat es mich schon eine Weile gebraucht, den &lt;a href=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/exit.php?url_id=1728&amp;amp;entry_id=239&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/index.php?/archives/197-Lord-of-the-Rings-13-done.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;zum Blog-Eintrag über den ersten LotR-Band&quot;&gt;ersten Teil&lt;/a&gt; von Tolkiens Epos zu lesen, so scheint es, dass ich für das zweite Buch noch weitaus länger gebraucht hätte. Dem ist aber gar nicht so. Ich hatte nach Buch 3 [&quot;The Two Towers&quot; besteht aus zwei Teilen] nur mit den Abi-Vorbereitungen zu tun, demnach allerhand Literatur aus dem Unterricht wiederholt und danach das exzellente &quot;Weymouth Sands&quot; von John Cowper Powys (warum hab ich dazu eigentlich nicht gebloggt?) gelesen, bevor ich mich an den zweiten Teil heranwagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vorbehalte gegenüber &quot;The Fellowship Of The Ring&quot; hatten sich ja eigentlich schon gegen Ende des Buches aufgelöst. &quot;The Two Towers&quot; - wobei ich immer von den falschen Türmen ausgegangen bin. Ich dachte, damit wären der Orthanc (Sitz Sarumans) und Barad-dûr (Sitz Saurons) gemeint. Denkste! Das sollen stattdessen wohl Minas Tirith und Minas Morgul sein - las sich flüssig, hatte eine kohärente Handlung ohne merkwürdige Unterbrechungen und bot exzellente Unterhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trennung der beiden Handlungsstränge finde ich dabei besser, als Trennungen von Kapitel zu Kapitel. So wird der Fokus auf die jeweiligen Protagonisten gesetzt, anstatt einen nicht vorhandenen Zusammenhang zwischen beiden Handlungssträngen vorzugaukeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht hat mich die Intensivität des Sam-und-Frodo-Teils. Während ich diese Stellen in den Filmen (mehr und mehr wird mir bewusst, dass sich Vergleiche eigentlich erübrigen) am liebsten, ob der ewig gleichen Weinerei der Hobbits, vorgespult hätte, zeigte sich dieser Teil im Buch als spannend und hochdramatisch - wenn auch die Verbindung zwischen Gollum und Shelob ein bisschen arg an den Haaren herbeigezogen erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, das dritte (publizierte) Buch steht nun auf der Liste, und, auch wenn ich mich wahrscheinlich vorher ein paar anderen Büchern widmen werde und den Ausgang ja eigentlich schon grob kenne, ich freu mich drauf. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 Jun 2007 15:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>Meanwhile...</title>
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    <author>nospam@example.com (Dawn)</author>
    <content:encoded>
    Quite a few things have happened since the last time I wrote here, but let&#039;s not trouble ourselves with those right now, they are the business of paper and pens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meanwhile, Porcupine Tree have follewed on from songs like Shallow and Sever, and written an album about Weymouth (I&#039;m even sure I recognise some of the people in he insert...) At first I thought there weren&#039;t many catchy tunes, but on hearing it a few more times I noticed that there &lt;em&gt;are&lt;/em&gt;, which is always good. Music for the sarcastic and criminally disenchanted. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I&#039;m still suffering from headaches, a bit like the fictional Pontious Pilate, which reminds me of the book I finished- The Master and Margarita. It was mainly concerned with Love and the Devil, two characters that hold a special place in my heart. The Devil [named Woland] was one of utter chaos and confusion, and Love was the love of an author, I like those things too. Although I don&#039;t know a lot about communist Russia [which I assume the book was some kind of parody of] it was still so funny in an ironic kind of way, and I&#039;m sure a lot of emo chicks would be proud of the &quot;random craziness&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anyway, it&#039;s too hot to stay here, bye. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Apr 2007 17:06:59 +0200</pubDate>
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    <title>Prologue in Weymouth.</title>
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    <author>nospam@example.com (Dawn)</author>
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    I must admit to myself (and to you, the reader) that my Faust obsession is going just a little too far... Marcus asked for an illustrated copy, and an illustrated copy is what he&#039;ll get! (Ha, intent always was my downfall, when combined with non-action...) So far I&#039;ve finished Prologue in Heaven, and a random apple-picking scene somehow found it&#039;s way onto the back of my biology exam paper. As well as a sketch of the scary earth spirit... Perhaps I should stick to Alice in Wonderland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In other news, the kinder egg making party was funny fun, there was skating-mole building and poster making (hmm...), even if we did get the wrong day for the jumble sale. Hopefully, returning to Wey Valley for the annual band-night will be nothing short of hilarious, also. I miss that place sometimes, mainly for the people, I get so very lonely without them. Yes, even Mr Burdett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/PIC_0054.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:150 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/PIC_0054.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Awwh, cute finni.. And the mole, too.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/PIC_0048.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:151 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/PIC_0048.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Interesting new look for an old favourite...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 29 Mar 2007 20:59:35 +0200</pubDate>
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    <title>Lord of the Rings 1/3 - done</title>
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            <category>Books</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Marcus)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot; border=&quot;0&quot; hspace=&quot;5&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/lotrbook1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Endlich geschafft, The Fellowship of the Ring&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Puh... das hat gedauert. &lt;a href=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/exit.php?url_id=1730&amp;amp;entry_id=197&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/index.php?/archives/160-Herren-und-Ringe.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;  title=&quot;zum damaligen Eintrag über &quot;Herren und Ringe&quot;&quot;&gt;Kündigte&lt;/a&gt; ich schon vor vier Monaten an, dass ich mir den größten Tolkien-Epos zu Gemüte führen wollte, so wandelte sich die eroberungswillige anfängliche Begeisterung schnell ins Frustlesen. Das Buch beginnt - wieder einmal - mit der Einführung in das Sozialverhalten der Hobbits, dann feiert Bilbo sein Verschwindibus-Fest, dann vergehen 25 Jahre, dann finden Frodo und Gandalf heraus, dass der Ring gefährlich ist und dann... als ich das Gefühl habe, der Roman würde nach all dem Geplänkel endlich in Bewegung geraten passiert erstmal... nichts. Stattdessen darf ich mir durchlesen, was die knipprige Verwandtschaft der Sackbeutel-Hobbits (oder so) denn nun für Erbgüter einstreichen möchte, was Frodo in der Pfeife raucht und warum es die Shire überhaupt gibt. Uff.&lt;br /&gt;
Klar, sicher, es unterstreicht die Authentizität des Stubenhocker-Images eines Hobbits, wenn er sich, trotz aller Gefahr, nicht sofort auf die große Wanderschaft begibt - trotzdem quälte es mich als Leser fortwährend: pro Tag las ich vielleicht vier, fünf Seiten. Auch der eigentliche Aufbruch ließ das Interesse noch nicht anschwellen. Frodo und der treudoofe Sam hoppsen von Event zu Event, die Ringgeister, ein paar Seiten später ein großer Schrecken, fungieren zu Beginn der Reise als blindschnuppernde Weg-nicht-Finder. Mein Lesepensum hatte sich verringert, ich las vielleicht zwei, drei Seiten, unregelmäßig, manchmal nur einmal in der Woche.&lt;br /&gt;
Das Rätselraten um den Plot des Werkes geht weiter. Charaktere werden in das Abenteuer gestopft, die ohne Einführung oder Erklärung einen &quot;mit dir bis in den Tod!&quot;-Eid auf Frodo schwören. Pippin [wartet irgendwo am Wegesrand] und Merry [hat zum rechten Zeitpunkt ein paar Ponys besorgt] - wer kennt sie nicht. Der banale und absurde Charakter Tom Bombadil, der das Quartett beim Querfeldein-gehen vor gefräßigen Bäumen rettet, wurde von den Filmemachern wohl nicht zu Unrecht außen vorgehalten. Ein Intermezzo zu Beginn einer Handlung? Wollte gar Tolkien, der Schelm, verhindern, dass sich etwas wie ein roter Faden in sein Werk einschleicht?&lt;br /&gt;
Man sieht. Ich war verärgert. Erst als die vier dusseligen Halblinge Bree erreichen, atme ich auf. Strider macht&#039;s gut. Und zum ersten Mal erlebe ich so etwas wie Fesselung an das Buch. Diese ebbt mit dem Council of Elrond wieder etwas ab, aber wenigstens kommt dann Gandalf dazu und die Spannung, die in Moria aufgebaut wird, fließt gut in die nächste Haltestelle von Lothlorién über. Boromir bringt durch seine Ringbesessenheit Farbe ins Spiel und dann ist das Buch ja auch schon vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsam ist das. Während die letzten 200 Seiten durchaus spannend und schlüssig waren [die habe ich in einer Woche gelesen], ömmelten die ersten 300 so vor sich hin, unschlüssig, unmotiviert, verärgernd. Aber ich hab durchgehalten - ich dachte mir, dass so viele begeisterte Leser ja nicht von irgendwo kommen können. Jetzt ist mein Einstieg zumindest geschafft. Der Herr der Ringe wird es wohl nie in meine Lieblingslisten bringen, aber immerhin habe ich verstanden, was ihn so faszinierend macht. Und das sind eben nicht die Geschichte, die Charaktere oder das handwerkliche Können des Autors - es ist die Welt, Mittelerde. The Lord of the Rings liest sich wie ein Touristenführer mit historischem Anspruch, der, um es nicht zu langweilig werden zu lassen, in eine mehr oder weniger kohärente Geschichte verpackt wurde. &quot;Und zu ihrer Linken und Rechten sehen sie jetzt die beiden Statuen von Argonath&quot; - so läuft es doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern es manchen nicht zuviel der Ketzerei ist, werde ich auch noch einen Sermon zu den anderen beiden Büchern verfassen - allerdings wird das etwas dauern, ich schiebe ein paar andere Romane dazwischen, die sich hoffentlich nicht so zähbreiig an meinem Lesegaumen festsetzen werden. 
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    <pubDate>Tue, 09 Jan 2007 17:20:00 +0100</pubDate>
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    <title>Herren und Ringe</title>
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            <category>Books</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Marcus)</author>
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    &lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/lotrbook1.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/lotrbook1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/lotrbook2.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/lotrbook2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/lotrbook3.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/lotrbook3.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Einige Male habe ich versucht einzusteigen, in den Tolkien-Kosmos, nachdem ich den Hobbit schon in der 7ten Klasse gelesen hatte. Irgendwann fiel mir auch das &quot;Silmarillion&quot; in die Hände, fragte mich aber schon nach 2, 3 Seiten, was mir der Inhalt, Aneinanderreihungen von Namen und Taten, sagen sollte und gab es ungelesen wieder zurück. Irgendwie erinnerte mich dieser ganze Hype und die Art, wie mit den Büchern umgegangen wird, sehr an etwas Religiöses, gar Christliches. Ist das Silmarillion nicht eine Art Bibel? Ist der ganze Kampf zwischen Gut und Böse im Herrn der Ringe nicht in einer Form religiös verbrämt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche es jetzt jedenfalls, wieder, die Bücher stehen schließlich schon seit eineinhalb Jahren in meinem Regal, seit dem ersten London-Besuch. Seinerzeit machte mich schon das vielfach fremde Vokabular im Vorwort kleinlaut und ängstig. Jetzt, auch dadurch, dass sich mein Englisch im letzten halben Jahr nicht nur verbessert hat, sondern ich selbst auch viel sicherer in der Sprache geworden bin, gehe ich etwas lockerer heran, an diese neumoderne Fantasy-Bibel. 
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    <pubDate>Tue, 05 Sep 2006 10:58:00 +0200</pubDate>
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    <title>Gemmell x 21</title>
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            <category>Books</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Marcus)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 450px&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img width=&quot;450&quot; height=&quot;208&quot; border=&quot;0&quot; hspace=&quot;5&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/gemmellbuecher.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der gesammelte Gemmell&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute trudelte mit &quot;Ritter dunklen Rufes&quot; das vorläufig letzte Gemmell-Buch in meiner Sammlung ein; wohlgemerkt handelt es sich um deutsche Übersetzungen, im Englischen gibt es das ein oder andere Buch mehr. 21 Bücher sind es nun, die mich seit gut und gerne 8 Jahren begleiten. Sicher, meine Obsession mag für den ein oder anderen komisch erscheinen, doch ich mag den markigen Briten. Er wird wohl nie ein Meister der filigranen Wortwahl werden, auch seine Ortsbeschreibungen werden nie an andere Autoren heranreichen und für die sporadisch auftauchenden Sex-Szenen, Marke &quot;Er ergoss seine Seele in ihr&quot;, wird er ganz sicher keinen Literatur-Nobelpreis bekommen. Dafür kriege ich bei Gemmell starke Charaktere, die zwar immer wieder in der gleichen Konstellation auftauchen, z.B. der alternde Krieger, der starke Jüngling, der intelligente Killer, etc., aber langweilig werden die Bücher dadurch nicht. Im Gegenteil, durch die vielen Wendungen und die geschickt verwobenen Erzählstränge werde ich immer wieder aufs Neue gefesselt. Gemmell ist ein unglaublich guter Erzähler, der seine Intention, Menschen dazu aufzufordern, gute Taten zu vollbringen, immer wieder gekonnt in den Vordergrund stellt. Wahrscheinlich hat diese Art Heldentum mein moralisches Bewusstsein enorm bestärkt.&lt;br /&gt;
Im Spätsommer und Herbst erscheinen dann auch die Übersetzungen der nächsten Bücher. Diesmal hat sich Herr Gemmell an die Troja-Sage gewagt - ich bin gespannt. 
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    <pubDate>Wed, 14 Jun 2006 12:39:00 +0200</pubDate>
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    <title>Hanns-Josef Ortheil - Die große Liebe</title>
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    <author>nospam@example.com (Marcus)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 70px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/ortheil-grosseliebe.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/blog/uploads/ortheil-grosseliebe.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=515,width=331,top=134,left=354,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:81 --&gt;&lt;img width=&quot;70&quot; height=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/uploads/ortheil-grosseliebe.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die große Liebe&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Schulbücher, sagt man, finden selten Anklang, da sie als Zwang verabreicht, oberflächlich analysiert und zerfurcht werden. Im Grunde ging es mir so mit nahezu allen Büchern, die ich im Unterricht las. Nur mit diesem hier war es ganz anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war ich sehr skeptisch, als uns unser Deutschlehrer (Herr Vollmer sei an dieser Stelle gegrüßt, so er denn mitliest &lt;img src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;) mit einem Roman über das Thema Liebe überraschte. Ich erwartete das schlimmste; Kitsch und Schmalz, eine einzige romantische Schnulze. Der Klappentext konnte mich nicht vollends von dieser Skepsis befreien, auch wenn dort beschworen wurde, dass &lt;em&gt;die große Liebe&lt;/em&gt; &quot;nie ins Banale oder Klischeehafte abstürzt&quot; (Denis Scheck, ARD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, bereits die ersten Worte belehrten mich eines besseren. &lt;em&gt;Plötzlich das Meer&lt;/em&gt;; als wachte ich selbst gerade aus einem Schlaf auf, einen Tunnel hinter mir gelassen, jetzt die Sonne, das Meer. Es folgen 317 Seiten Liebe. Der Protagonist, ein Journalist mittleren Alters aus München, recherchiert für einen Fernsehsender. Seine Aufgabe gerät aber zunehmends ins Abseits, als er die Meeresbiologin Franca kennenlernt, doch damit die beiden zusammenkommen (mit und ohne Leerzeichen &lt;img src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;) können, müssen erst noch Hindernisse, wie Francas Verlobter Gianni Alberti, überwunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die große Liebe&lt;/em&gt; ist aber nicht einfach nur eine Liebesgeschichte zweier verbundener Seelen, es ist Ortheils Liebeserklärung an das Land, dass er liebt, Italien. Herrlich, wie er sich immer wieder in architektonischen, künstlerischen oder die Natur betreffenden Details verliert. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass in mir die Lust auf Urlaub in bella Italia derart enthusiastisch aufkommen ließ. Ja, all meine Erinnerungen an vergangene Ferien, an der ligurischen Küste, an der Adria, auch am Gardasee und dem Lago di Ledro, alles rauschte mir durch den Kopf und beschämte mich zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschämte? Ja, denn schlagartig wurde mir bewusst, dass ich diese schönen, besonderen Momente in diesem Land, in dem die Lebensfreude so hautnah spürbar ist, nie bewusst wahrgenommen habe. Teilweise bin ich blind über sie gestolpert, habe die Augen verschlossen, mäkelte, wollte nur nach Hause. Nun sah ich die Herrlichkeit des Augenblicks, geschildert von diesem fantastischen Autor, der es vollbringt, Schönheit ohne triefenden Pathos zu servieren, Eleganz und Eloquenz ohne ausladende Versüßlichungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat sich seitdem einiges getan, in meinem Bewusstsein. Ich trödele seltener, schaue gerne auf Details, widme mich mit Freuden den kleinen Erfreulichkeiten des Lebens. Auch habe ich mich mit weiteren Büchern des Herrn Ortheil beschäftigt, dazu demnächst mehr. Meine dringlichste Kaufempfehlung, mit Hinsicht auf den kommenden Sommer! &lt;img src=&quot;http://www.marcus-kaestner.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Wed, 19 Apr 2006 13:45:00 +0200</pubDate>
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