Back again.
Zurück von einem recht amüsanten, anstrengenden und faszinierenden Wochenende. Los ging es Samstag morgen - nach einer handvoll Schlaf und einem Brötchen - in Richtung Köln/Bonner Flughafen. Nach minimalen Hin- und Hergeirre ("Welcher Schalter?", "Welcher Flughafen?", "Wer bin ich?") fanden wir dann auch recht zügig zu den gängigen Instanzen um ins fliegende Verkehrsmittel zu finden.
An Bord ließ sich dann noch ein Platz in Nähe des recht kleinen Fensters finden (meine Schwester verdeckt wegen ihrer eher geringen Höhe/Breite nicht so viel Fensterfläche) und bald darauf erklärten die freundlichen weiblichen Flugbegleiter wie man sich in einem Zustand von unkontrollierter Panik am Boden orientieren kann um den Ausgang zu finden. Der Start war ok. Weil links und rechts alles grau war gab es da auch nicht so viel zu sehen. über den Wolken schließlich die Sonne und ein wirklich schöner Ausblick auf den Himmel und den weiten Horizont, welcher zu der Musik von John Coltrane's "A Love Supreme" wirklich erhaben und spirituell wirkte.
Der Landeanflug gestaltete sich ein wenig problematischer. Aber nicht durch das dezente Schaukeln und Rütteln sondern eher der Mangel meiner Ohren den Druck zu kompensieren. Folglich hatte ich nach der Landung einige Probleme mein Umfeld zu verstehen und litt noch ein paar Stunden später unter Ohrenschmerzen. Ehe ich noch Mitleid erwecke möchte ich aber sagen, dass mir das in Anbetracht der vielen neuen Dinge, die es zu sehen gab, wenig ausgemacht hat.
Nach kurzem Aufenthalt am Flughafen ging es mit der
leicht überteuerten Bahn in Richtung London Innenstadt. Häuser gab es schon eine ganze Weile vorher (Die Fahrt dauerte ca. 50 Minuten) zu sehen, was bei mir den Eindruck bestätigte, dass es sich bei London um eine äußerst große Stadt handelt. Die Passage "viktorianischer Bahnhof" wurde auch schnell abgehakt und nach anfänglicher Verwirrung fanden wir dann auch zu unserem Hotel. Holiday Inn Express ward es geheißen - genauso wie 39 andere in London. Das Kollektiv scheint wieder zugeschlagen zu haben. Etwas Gutes haben diese Ketten natürlich schon. So gibt es zum Beispiel Standards, die von jedem Hotel einzuhalten sind und folglich waren die Zimmer vorbildlich, wenn auch etwas spartanisch. Aber wer erwartet schon Luxus fürs kleine Geld?
Bis dato war also alles in Ordnung und alsbald wurden wir auf die Stadt losgelassen ...
Da mich nun so viele Menschen eindringlich um einen Erlebnisbericht gebeten haben, möchte ich dem hier Abhilfe leisten. Und ja, auch ich habe es nötig, einmal in mich zu gehen und diese Zeit wieder an mir vorbeiziehen zu lassen. Angefangen hat es am 1.
Tracked: Jul 25, 23:09