Es ist eine Weile her gewesen, dass ich das letzte Mal gelaufen bin. Da bestand also Handlungsbedarf - und nachdem mein guter Freund Ralf auch wieder zum Laufschuh griff, war es umso leichter für mich, denselben Schritt zu tun.
Da ich nicht vorhatte, nach einer Woche wieder aufzugeben, wollte ich Geld investieren - das würde es viel schmerzhafter machen, aufzuhören und zugleich schafft gutes Equipment ja auch einen zusätzlichen Anreiz.
Also ging's schnurstracks in den Bonner Runners Point, in dem ich fabelhaft beraten wurde, sogar noch ein gutes Sonderangebot bekam: 80€ statt 115€ für den
Brooks Addiction 7, juhu! Dazu noch einen Pulsmesser mit anderen Spielereien:
das Polar FS3c. Und los ging's.
Einer der großen Vorzüge meiner neuen Wahlheimat ist die direkte Nähe zum Rhein. Ein paar Schritte aus der Haustür und schon bin ich auf dem breiten Weg, der diese (die richtige) Seite des Flusses säumt. Selbstverständlich war es wieder sehr schwer, in einen gescheiten Laufrhythmus zu kommen und beim ersten Mal bin ich hauptsächlich gegangen, da mein Puls immer wieder über die von meiner Uhr errechneten 166 Schläge die Minute ging.
Dieses Regularium verschaffte mir aber eine Regelmäßigkeit, die ich seitdem nicht mehr missen möchte. Wenn's piept gehe ich in einen zügigen Gang über, wenn ich wieder bei 130 angelangt bin, lauf ich los. Später schrieb ich alle Ergebnisse brav in einer Calc-Tabelle auf, entdeckte aber bald das üppige und für OpenOffice gestaltete
Lauftagebuch von Olaf Weinert, dem an dieser Stelle für seine Mühen gedankt sei, und übertrug meine Ergebnisse in dieses.
Tja, nun bin ich gewappnet. Durch die schöne ebene Strecke und das professionelle Equipment macht das Laufen viel mehr Spaß als
seinerzeit durch die oberbergischen Wälder, aber auch die werde ich mir am Wochenende mal wieder anschauen.