Der Mann, der viele Namen trägt, zieht heute einen Karren hinter sich her, aus dem Kracher und Raketen ragen. Es ist bald Neujahr, so hofft er auf gute Geschäfte.
Halt macht er in einer bekannten Straße und klopft an die Türen. Als sich einige Menschen um ihn versammelt haben, beginnt er, all die Feuerwerke anzupreisen, verliert sich ausschweifend in deren Pracht und bald glitzert es aus den Augen der Leuten wie leuchtende Explosionen am Himmelszelt.
"Und wer denkt an die Gefahren?", mahnt eine Stimme von hinten. Und dann sind sie da, die Bilder von verkohlten Leibern mit verstümmelten Gliedmaßen; alle sind furchtbar betroffen.
Der Mann lacht und winkt ab. Einer Frau drückt er einen Böller in die Hand. "'s wird ihnen auch nur zwei Finger rauben!", sagt er gutmütig. "Gott segne sie!", spricht die Frau erleichtert und treu - und dann kauft sie noch zwei für den Sohn. Danach kaufen sie alle, nach der Reihe, mit wachsendem Elan. Sie kaufen auch noch den letzten Knallfrosch.
Der Mann verlässt die Straße mit vollen Taschen und leerem Karren. Er wird wiederkommen, am Neujahrstag, um die Leute zu trösten und die Toten aufzulesen.