Hat es mich schon eine Weile gebraucht, den
ersten Teil von Tolkiens Epos zu lesen, so scheint es, dass ich für das zweite Buch noch weitaus länger gebraucht hätte. Dem ist aber gar nicht so. Ich hatte nach Buch 3 ["The Two Towers" besteht aus zwei Teilen] nur mit den Abi-Vorbereitungen zu tun, demnach allerhand Literatur aus dem Unterricht wiederholt und danach das exzellente "Weymouth Sands" von John Cowper Powys (warum hab ich dazu eigentlich nicht gebloggt?) gelesen, bevor ich mich an den zweiten Teil heranwagte.
Meine Vorbehalte gegenüber "The Fellowship Of The Ring" hatten sich ja eigentlich schon gegen Ende des Buches aufgelöst. "The Two Towers" - wobei ich immer von den falschen Türmen ausgegangen bin. Ich dachte, damit wären der Orthanc (Sitz Sarumans) und Barad-dûr (Sitz Saurons) gemeint. Denkste! Das sollen stattdessen wohl Minas Tirith und Minas Morgul sein - las sich flüssig, hatte eine kohärente Handlung ohne merkwürdige Unterbrechungen und bot exzellente Unterhaltung.
Die Trennung der beiden Handlungsstränge finde ich dabei besser, als Trennungen von Kapitel zu Kapitel. So wird der Fokus auf die jeweiligen Protagonisten gesetzt, anstatt einen nicht vorhandenen Zusammenhang zwischen beiden Handlungssträngen vorzugaukeln.
Überrascht hat mich die Intensivität des Sam-und-Frodo-Teils. Während ich diese Stellen in den Filmen (mehr und mehr wird mir bewusst, dass sich Vergleiche eigentlich erübrigen) am liebsten, ob der ewig gleichen Weinerei der Hobbits, vorgespult hätte, zeigte sich dieser Teil im Buch als spannend und hochdramatisch - wenn auch die Verbindung zwischen Gollum und Shelob ein bisschen arg an den Haaren herbeigezogen erscheint.
Wie dem auch sei, das dritte (publizierte) Buch steht nun auf der Liste, und, auch wenn ich mich wahrscheinlich vorher ein paar anderen Büchern widmen werde und den Ausgang ja eigentlich schon grob kenne, ich freu mich drauf.
The Return Of The KingIch freute mich darauf, so war's. Tatsächlich habe ich dieses Buch Mitte Juni innerhalb von drei, vier Tagen gelesen - und gefallen hat's mir auch. Ein großartiger Schlachtenerzähler war Tolkien wohl nicht und irgendwie konnte ich di
Tracked: Sep 07, 20:56